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Wolfgang Maes hat die Baubiologie und ganz besonders die Baubiologische Messtechnik („Maes-Technik“) erheblich mitgeprägt und voran gebracht. Für uns und viele Menschen war er nicht nur ein überaus begehrter und beliebter Fachmann, sondern auch Mentor, Freund sowie selbstloser Helfer und Unterstützer, auf den man sich immer 100 %ig verlassen konnte.

Die Baubiologie hat Wolfgang Maes sehr viel zu verdanken, hier nur einige Beispiele:

  • Unzählige Vorträge, Fachartikel und Interviews – teilweise zu finden unter maes.de 
  • Aufbau und Weiterentwicklung des ganzheitlich ausgerichteten „Standard der Baubiologischen Messtechnik SBM“ samt „Richtwerte für Schlafbereiche“ „Messtechnische Rahmenbedingungen“ und „Leitsätze der Baubiologischen Messtechnik“
  • Leitung der „Standardkommission Baubiologische Messtechnik“
  • Ausbildung vieler Baubiologischer Messtechniker IBN mittels Basis- und Aufbauseminaren
  • Buch „Stress durch Strom und Strahlung“, einem Besteller der Baubiologie einschl. kostenlosen Buchergänzungen bis Ende 2018
  • Mitarbeit am „Fernlehrgang Baubiologie IBN“
  • Tausende Hausbegehungen und Sanierungsempfehlungen 
  • Fachliche Unterstützung beim Aufbau des „Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN“

Bis kurz vor seinem Tod war Wolfgang Maes die Baubiologie sehr wichtig, hat ihn beschäftigt und angetrieben. Eine Woche vor seinem Tod hat er noch einen seiner Vorträge überarbeitet und den neuen Titel „Mehr Paradies geht nicht mehr“ gegeben – Sie finden ihn hier quasi als sein Abschiedsgeschenk

Fotos: IBN-Kongress 2015

Wolfgang Maes war nicht nur Baubiologe mit Herz, sondern auch Journalist. Als ein solcher beherrschte er die Klaviatur der Worte und konnte so auch, wie kein anderer, viele Menschen erreichen und auf seinem Weg zu einer gesünderen und nachhaltigeren gebauten Umwelt begeistern und mitnehmen.

Überflüssig zu sagen, welchen Verlust sein Tod für uns und viele Menschen bedeutet. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner geliebten Frau Thesi.

Wolfgang Maes hat auch zahlreiche bei den LeserInnen sehr begehrte Artikel für unsere Zeitschrift „Wohnung + Gesundheit“ geschrieben, die 40 Jahre lang Sprachrohr der Baubiologie war und Anfang 2019 vom „baubiologie magazin“ abgelöst wurde. Hier werden wir nach und nach Artikel von ihm einpflegen. 

Liebe LeserInnen! Bitte schreibt am Ende dieses Beitrags im Feld „Ihre Meinung ist uns wichtig“ etwas zu euren Erlebnissen mit Wolfgang Maes und wenn ihr wollt, euren ganz persönlichen Nachruf! 

Wolfgang, alles Gute und vielen Dank!

Wir werden dich und dein Wirken immer in Ehren halten und dein Lebenswerk fortführen, so wie du es dir gewünscht hast.

Seinem letzten Wunsch entsprechend haben wir die Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk mit einer Spende bedacht.
Wer ebenfalls spenden möchte, bitte an:
diagnose:funk e.V.
IBAN: DE39 4306 0967 7027 7638 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort „Wolfgang Maes“

Leser-Interaktionen

Ihre Meinung ist uns wichtig

  1. Wolfgang Maes war vielseitig interessiert; er hat sich nicht nur baubiologisch sehr stark engagiert und war auf diesem Gebiet tätig, aber er war lange Jahre auch Ansprechpartner für viele Borreliose-Erkrankte. Wir haben uns in 2004 kennengelernt, als er -neugierig geworden- zu mir in die Selbsthilfegruppe Kaarst kam. Seitdem konnte ich immer mit seiner Unterstützung rechnen. Dafür bin ich dankbar gewesen, denn Wolfgang hatte ein enormes Wissen und berufsmäßig viele Kontakte mit Wissenschaftlern, Therapeuten und Laboren und meistens ein besseres Gedächtnis als ich. Er war auch Journalist: das Resultat finden Sie in den vielen Scripts über die baubiologischen, umwelttechnischen und auch Borreliose Themen auf seiner Homepage http://www.maes.de. Ich werde seine Freundschaft und den Austausch mit ihm sehr vermissen.

    In trauriger Betroffenheit,
    Corry Welker
    Borreliose Beratung Kaarst

  2. … Herrn Maes´ Abschied von dieser Welt bedauere auch ich zutiefst und fühle mit den Menschen aus seinem nächsten Umfeld mit. Er hinterlässt eine Lücke – und lebt dennoch fort in all dem, was er zum Wohlergehen anderer Menschen tat. Meint:

    Sein Wirken als Baubiologe kann ich zwar nicht ganz so gut beurteilen, selbst wenn dieser Teil seines Engagements jedenfalls beeindruckend ist und viele wichtige, regelrecht visionäre Impulse gibt. Doch zudem waren und bleiben seine Arbeiten zur Borreliose-Forschung und entsprechende Publikationen aus seiner Feder wichtig. Das kann ich gesichert nicht nur für mich allein sagen: Von dieser Erkrankung Betroffene verwies ich mehrfach auf zum „Einlesen“ auf Herrn Maes´ Texte. Eine dieser Personen wies mich nun verspätet auf seinen Tod hin und äußerte ihre Betroffenheit. Ein Gleiches formulierten andere Infizierte sofort, als sie die traurige Nachricht dann von mir erfuhren – und alle benannten eben sofort auch ihre Dankbarkeit für das, was er für uns leistete.

    Sein Denken und Handeln wirkt nach, sodass er in unseren Gedanken weiter lebt…

  3. En Memoria – dem Pionier der Messtechnik
    Wolgang Maes war sehr kommunikativ und aufgeschlossen, und immer sehr freundlich.
    Ich erinnere mich noch an unsere erste Begegnung, ich glaube auf dem ersten IBN-Kongress 2003 in Bad Endorf: ich war etwas schüchtern, aber Wolfgang komunizierte ungezwungen mit jeder/m die/der vorbeikam.
    Später dann, als wir schon in Spanien das Tochterinstitut IEB aufgebaut hatten, war Wolfgang immer bereit, bei allen Fragen und Unsicherheiten Rat und Auskunft zu geben.
    Als wir dann mit den ersten 15 spanischen MesstechnikerInnen 2015 zum IBN Kongress nach Rosenheim reisten, freute sich Wolgang sehr über die Ausbreitung der Messtechnik auf europäischer Ebene und unterstützte uns weiterhin mit Rat und Tat. Es freut uns sehr, dass wir Wolfgang persönlich kennenlernen konnten: Seine innere Größe war sofort spürbar, auch seine geduldige Gelassenheit und sein wunderbarer Humor.
    In unseren Herzen lebt er weiter – und auch in seinen hervorragenden Schriften (die wir allerdings noch dringend ins Spanische übersetzen müssen), in welchen er zu oft sehr schwierigen Inhalten auf freudige Art überzeut.
    Danke Wolfgang – wie schön, dass du mit uns warst und uns den Weg gewiesen hast zu einem neuen Fachgebiet, das dringend notwendig war und ist.

  4. Auf ein Wiedersehen …
    ich habe erst jetzt erfahren, dass Wolfgang gegangen ist.
    Als er bei mir Anfang der 90er Untersuchungen machte, hat er mich erfolgreich animiert, mich mit der Baubiologie zu beschäftigen und dies zu meinem Beruf zu machen. Mit seinem freundlichen Wesen und seiner Kompetenz war er mir ein toller Lehrer. Noch Mitte dieses Jahres hat er mich wieder einmal überzeugt, dass es wichtiger denn je ist, über die Themen und Risiken rund um die Mobilfunktechnik Aufklärungsarbeit zu leisten. Unsere Begegnung hat mein Leben verändert…!!
    DANKE für alles und gute Reise.

  5. Ich als Nichttechnikerin, aber schwer quecksilber- und strahlengeschädigter Mensch, habe beim Lesen seines Buches festgestellt, dass er Richtwerte für unser aller Leben erkannt und empfohlen hat. Er verfasste es für uns, damit es uns allen besser gehen könnte. Für mich eine wichtige Richtlinie in der Gestaltung meines Lebens. Gern hätte ich mit ihm persönlich mich belastende Themen besprochen. Nun werde ich auf seine vielen Veröffentlichungen zurückgreifen. Leider!!!

  6. Wir haben einen Visionär und Wegbereiter verloren. Tief getroffen hat mich die Nachricht von seinem Tod. Aber ich habe mich auch aus Dankbarkeit an meinen ersten Kontakt zu seiner wertvollen Arbeit erinnert. Die 4. Auflage, November 2000, seines Buches „Stress durch Strom und Strahlung“ war mein Start in das Thema um die Gefahren des Mobilfunks. Ihm habe ich die entscheidenden Erkenntnisse und meinen mobilfunkkritischen Werdegang bis zum Vorstandsmitglied von Diagnose Funk e.V. zu verdanken. Meine Aufzeichnungen beim IBN-Seminar 5. – 7. Mai 2006 geben seinen Beitrag und meinen persönlichen Kontakt zu ihm wieder. Wir alle werden ihn sehr vermissen.

  7. Hier in Australien hätte ich es ohne Wolfgangs Bücher nie zum Baubiologen gebracht. Hab immer gehofft, dass Wolfgang mal kommt und ich ihm unsere Reptilien zeigen kann, an denen er so sehr interessiert war.
    Vielen, vielen Dank, Wolfgang!

  8. Die traurige Nachricht, dass Wolfgang Maes nicht mehr unter uns weilt, hat uns sehr getroffen. Meine erste persönliche Begegnung mit ihm war vor 35 Jahren bei einem Seminar in Südtirol. Bei ANAB (italienischer Verein für Baubiologie und Öko-Architektur) haben wir seinen Einsatz und überhaupt seine außerordentliche Pionier-Arbeit sehr geschätzt. Wir sind ihm großen Dank schuldig.
    Wir nehmen an der Trauer seiner Angehörigen und der Baubiologie-Welt aufrichtig teil.

  9. Wolfgang Maes, ein großzügiger Mensch und ein großzügiger Kollege.
    Danke für dein Dasein, gerade auch in der Baubiologie.
    Gyan J. Schneider

  10. Ein wahrer Baubiologe ist von uns gegangen.
    Ich danke ihm für sein Lebenswerk für die Baubiologie und sein Abschiedsgeschenk. Trotz dieses traurigen Anlasses ist es motivierend an all die positiven Dingen, die die Baubiologie bewirken kann, erinnert zu werden. Danke!
    Jede Zeile seines fachkundigen baubiologischen und journalistischen Schaffens ist es wert gelesen zu werden. Er war ein großer Mitstreiter und Aufklärer! Möge er in Frieden ruhen.

  11. Ich bin einerseits bestürzt über die Nachricht vom Lebensabschied dieses großen unermüdlichen Vorantreibers und Visionärs der Baubiologie, die dank Seiner auch in die professionelle baubiologische Messtechnik mündete. Sehe andererseits sein Erbe darin, dass wir diese lebenswichtige Wohn- und Umweltphilosophie weitertragen mit genau dem Selbstverständnis, das er zugrunde gelegt hat: Baubiologie ist wichtiger denn je, lasst uns weiter daran arbeiten, dass diese eigentlich selbstverständliche Lebensgrundlage für alle Menschen möglich wird und aus der Nische herauskommt!
    Für die junge Generation ist Baubiologie DER Grundpfeiler einer zukunftsfähigen Lebensraumgestaltung ohne größere Schadstoffe und krankmachende Faktoren.
    Wolfgang Maes soll mit Freude auf uns schauen können!

    • Ein großer Mann hat uns verlassen. Besonders viel Kraft für die Familie.
      Wir können nur für sein Engagement und Vorbild auf dem Gebiet der Baubiologie dankbar sein. Bauen ohne Schadstoffe, Strahlung und Krankheitserreger.
      Für mich persönlich ist das Buch „Stress durch Elektrizität und Strahlung“ wie eine Bibel.

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