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ANTWORT

Abwasserohre selbst emittieren kein Radongas. Es kann jedoch vorkommen, dass durch undichte Rohrverbindungen, Risse in den Rohrleitungen (auch außerhalb des Gebäudes) oder undichte Stellen im Bereich der Rohrdurchführungen Radongas aus dem Untergrund in das Rohrleitungsnetz gelangt und so in Gebäude eindringen kann. Wichtig ist also eine dauerhafte und dichte Ausführung in allen Details. Ob durch diese Maßnahmen ausreichende Dichtigkeit gegen Radongas erreicht wird, kann nur durch Messungen ermittelt werden. Es empfiehlt sich, z.B. Baubiologische Messtechniker IBN hinzuzuziehen.  

Aus ökologischer Sicht empfehlen wir als Alternative zu Rohren aus Hart-PVC (Polyvinylchlorid) schwarze Rohre aus PE (Polyäthylen) oder PP (Polypropylen).

Diese Frage beantwortete Ihnen das Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN

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  1. Hätte zu dem Thema etwas zu sagen: nachdem bei Kanalrohren lt. Normen Gasdichtigkeit gefordert ist und alle Abflüsse mit Sifonen versehen sein müssen , sollte es zu keinem Austritt von Radongas bei Abwassersystemen kommen. Wenn ein Kanalrohr innerhalb eines gebäudes einen Defekt hat, ist es garantiert entweder durch Vernässung zu sehen oder ganz sicher zu riechen. Dann ist aber sowieso Handlungsbedarf

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