ANTWORT

Glasfaserdämmung als Mitursache oder Ursache für den Tod von den zwei Haustieren lässt sich u.E. nicht ausschließen. Gesundheitlich bedenklich sind zum einen die mehr oder weniger lungengängigen Fasern und zum anderen das formaldehydhaltige Bindemittel.

Wir empfehlen dringend, bauliche Vorkehrungen zu treffen, dass die Glasfasern nicht in die Raumluft gelangen können. Erforderlich ist hierfür eine fugen- und rissfreie Ausführung, je nach vorliegender Situation z.B. durch den Einbau luftdichter Pappen, Trockenbauplatten, dauerelastischer Fugenmassen und/oder dichter Steckdosen. Wird dies fachgerecht ausgeführt, ist es nicht zwingend erforderlich, die Glasfaserdämmung zu entsorgen/auszutauschen. Falls sich in den genutzten Räume bereits Glasfasern befinden, sollten die betroffenen Räume einschl. Möbel und Einrichtung (z.B. Bücher, Spielsachen, Wäsche) fachgerecht gereinigt werden.

Wir empfehlen zur Klärung der Ist-Situation und ggf. zur Begleitung/Kontrolle der Sanierungs- und Reinigungsarbeiten das Hinzuziehen einer Baubiologischen Beratungsstelle IBN.

Diese Frage beantwortete Ihnen das Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN

Baubiologische Beratungsstellen IBN – auch in Ihrer Nähe!
➔ beratungsstellen.baubiologie.de 
Empfehlenswerte Produkte & Dienstleistungen
➔ baubiologie-verzeichnis.de

Leser-Interaktionen

Ihre Meinung ist uns wichtig

Kommentarregeln: Wir freuen uns auf Ihre Meinung, Stellungnahme oder ergänzende Informationen.
Bitte platzieren Sie hier keine Werbung und keine Fragen. Falls Sie Fragen haben, können Sie diese direkt an die Autoren stellen - deren Kontaktdaten finden Sie im Autoren-Infokasten.
Bitte bleiben Sie konstruktiv und höflich! Alle Kommentare (max. 3.000 Zeichen) werden von der Redaktion geprüft und erscheinen nicht sofort. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.