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ANTWORT

Ihre Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da uns keine Reihenmessungen, sondern lediglich Messergebnisse einzelner Autos vorliegen. Auf dieser Basis können wir derzeit folgendes mitteilen:

  1. Jedes Auto weist je nach Modell und Ausstattung unterschiedliche Elektrosmogbelastungen auf.
  2. Zu unterscheiden ist zwischen niederfrequenten Feldern und hochfrequenten Wellen.
  3. In Dieselautos ist die Belastung mit niederfrequenten Feldern meist geringer als in Benzinautos.
  4. In Elektroautos ist die Belastung mit niederfrequenten Feldern nicht grundsätzlich höher als in Diesel- oder Benzinautos.
  5. In Autos mit geringer elektronischer Ausstattung, also z.B. häufig in älteren Autos, ist die Belastung mit niederfrequenten Feldern meist niedriger als in Autos mit hoher elektronischer Ausstattung („Rollende Computer“).
  6. Um die Belastung mit hochfrequenten Wellen zu optimieren, sollte man im Auto auf das Einschalten und die Nutzung von Handys samt Freisprechanlage, WLAN, Bluetooth, Keyless-Entry und andere Funkeinrichtungen verzichten.
  7. Um konkrete Aussagen machen zu können, sind Messungen während einer Probefahrt z.B. durch eine/n Baubiologische/n Messtechniker/in IBN nötig.
  8. Die Belastungen im Auto sollte man nicht überbewerten, so lange man sich nicht täglich viele Stunden im Auto aufhält. Viel wichtiger ist es, den Schlafplatz zu optimieren.

➔ Hier finden Sie mehr zum Elektroauto im IBN und Reichweite

Diese Frage beantwortete Ihnen das Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN

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  1. Elektrosmog im Elektroauto? Ja, doch sehr unterschiedlich.
    Bahnfahren ist in Regel um ein vielfaches Belastender!
    Siehe dazu > http://www.diagnose-funk.org
    Feldmessungen in verschiedenen Fahrzeugtypen mit Elektro- bzw. Verbrennungsmotor im Vergleich wurden schon vorgenommen
    VDB, Publikations zur 9. EMV-Tagung 2017
    Auszug:
    Ein beliebtes Elektro-Fahrzeug (2018) mit Frontmotor hält auf allen Sitzplätzen die EUROPAEM-Richtwerte für magnetische Wechselfelder locker ein (Mittelwert < 100 nT). Nur an den Außenseiten im Fußraum des Fahrers und Beifahrers werden während der Fahrt wenige kurze Schaltspitzen mit etwas über 1.000 nT gemessen. Hier zeigt sich, Elektromobilität geht auch feldarm.
    Interessanterweise sind Magnetfelder, so kontrovers sich das anhört, nach bisherigen Messungen und Beobachtungen großteils kleiner als bei Benzin oder Dieselfahrzeugen! Was bisher nie berücksichtigt wurde ist, dass die Lichtmaschine eines Verbrennungsmotors extrem viel Magnetfeld und teils Hochfrequenz emittiert. Ich würde immer ein Fahrzeug mit einem Batteriesystem unter 60 Volt empfehlen, leider haben einige Fahrzeuge Hochspannungssysteme die gefährlich werden können. Die Flusszellentechnologie mit 48V könnte die Zukunft werden. Die Pole können dann bauartbedingt bedenkenlos berührt werden, ohne dass Lebensgefahr besteht. Anders als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batteriesystemen, ist selbst bei schweren Fahrzeugunfällen ein elektrischer Schlag für involvierte Verkehrsteilnehmer und Rettungskräfte ausgeschlossen. Ein thermisches Durchgehen, wie dies bei Lithium-Ionen-Batterien der Fall sein kann und in Folge dessen es zum Fahrzeugbrand kommt, ist bei 48 V Antrieb baulich nicht mögliche.
    Doch leider setzt sich der KW- bzw. PS- Wahnsinn der Kraft-Fahrzeug mit Verbrennungsmotoren bei E-Auto teils noch schlimmer fort!
    Verbrennungsmotoren haben in Deutschland im Durchschnitt 150 PS, doch
    die rund 75 in Deutschland angebotenen E-Autos kommen locker auf über 225 PS!
    Klar entscheidet in Zukunft das Kaufverhalten doch bisher ist keine Besserung in Sicht und diese bei viel höherem Wirkungsgrad **… doch leider ein wichtiger Kauffaktor, **ein E-Auto lässt bei gleicher Leistung und Gewicht ein Verbrennungsfahrtzeug immer hinter sich zurück!
    MfG
    Dirk A. Hiller (Freier Baubiologe IK)

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