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Autor: Christoph Bijok
112 Seiten, viele Skizzen
IBN-Verlag, 2015

25,00 €

“Je dichter Menschen in Städten zusammenleben, desto größer ist die soziale Kompetenz, die von ihnen verlangt wird. Die Stressschwelle sinkt, Aggressivität nimmt zu. Das Buch „StadtLandschaften“ zeigt modellhaft Ideen und Wege zu gesunden Städten, indem es die enge Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur als Ausgangspunkt für die Gestaltung unserer Städte nimmt. Ausführlich wird dargestellt, wie wichtig es ist, Dichte und Weite, Privatheit und Öffentlichkeit als gegensätzliche menschliche Grundbedürfnisse, die tief in unserer Psyche verankert sind, bei der Planung von Stadt und Haus zu berücksichtigen. In den „StadtLandschaften“ finden sowohl die Sozialität und Enge der Stadt als auch die Individualität und Freiheit der Natur als gegensätzliche Lebensformen versöhnlich zusammen.”

Inhaltsverzeichnis (gekürzt)

Die sozialökologische Lebens- und Gesellschaftsform Siedlungsbau

  • Ursprung des gesunden Städtebaus
  • Städte, Metropolregionen, StadtLandschaften
  • Politische Ziele im Städtebau
  • Bausteine sozialökologischer Siedlungen

Recht und Raumordnung

  • Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
  • Bauleitplanung
  • Umsetzung sozialökologischer Ziele in das Baurecht
  • Rechtsformen für Gruppenprojekte

Aufgaben für eine sozialökologische StadtLandschaft

  • Energiewende
  • Stadt- und Bauklimatologie
  • Stadtrückbau, Stadtteilrevitalisierung, Nachverdichten
  • Städtische Landwirtschaft
  • Umbau des ländlichen Raumes

Ziele und Visionen

Zum Autor

Christoph Bijok ist seit 1973 im Umweltschutz aktiv.Er studierte an der TU Stuttgart Architektur und Städtebauund diplomierte dort 1986 bei Prof. Johannes Uhl mit Auszeichnung. Von 1982 – 84 studierte er mit einem DAAD-Stipendium an der University of Virginia und an Penn University in Philadelphia, USA und arbeitete auch dort. Dort wurden seine ersten, von ihm entworfenen Gebäude realisiert.

Seit 1991 ist er als Architekt in München und Schwäbisch-Gmünd selbstständig. Zuvor arbeitete er in mehreren namhaften Architekturbüros in Deutschland, USA und der Schweiz. Von 1991-97 war er an der TU München bei Prof. Winkler und Prof. Blumer (Atelier 5, CH) wissenschaftlicher Assistent für spezielle Gebäudelehre und Entwerfen. 1998 erhielt er für seine Architektur den Rom-Preis und verbrachte dort als Stipendiat ein Jahr an der deutschen Akademie Villa Massimo. Dort verfasste er den Katalog „Stadtrand-Berührungen“ zum Thema, die riesigen, unbewohnbaren Wohnmaschinen Roms aus den 60-iger und 70-iger Jahre in lebenswerte naturnahe Quartiere zu verwandeln. Er ist weiterhin Baubiologe IBN, Energieberater sowie Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. 2010 nahm er am Lehrgang „Lehmbau“ bei  Prof. Dr. Minketeil.

Er baut Wohnhäuser sowie öffentliche Gebäude und erstellt städtebauliche Planungen. Dafür erhielt er mehrere namhafte Architekturpreise. Er arbeitet vorwiegend mit natürlichen Baustoffen, hauptsächlich mit Holz. Dabei sind der effektive Gebrauch von Sonnenenergie sowie die Nutzung von Prozesswärme im Gewerbebau immer zentrale Themen der Entwürfe. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist der gesunde Städtebau. Seit 1993 verfasst er dazu Beiträge. Mit dem Konzept der “grünen Stadt” ist sein Ziel, StadtLandschaften als gesunde, naturverbundene, bei Bedarf auch dichte Lebensräume zu schaffen. Autarkie und geschlossene Stoffkreisläufe spielen dabei eine immer wichtigere Rolle.

Seit 2011 ist er freier Mitarbeiter am Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN als Referent und Mitautor am Fernlehrgang Baubiologie IBN.

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