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40 Jahre Wohnung+Gesundheit bedeutet 170 Hefte mit über 10.000 Seiten fundiertem Wissen, Antworten, Aktuellen Entwicklungen, Adressen von Fachleuten und empfehlenswerten Produkten sowie jeder Menge kleiner wie großer realisierter Projekte. Dieses riesige Archiv an baubiologischem Wissen bildet das Fundament des neuen baubiologie magazin und wird hier nun laufend durch neue Informationen ergänzt.

„Unser Herzblut und Engagement für eine unabhängige Berichterstattung rund um gesundes, nachhaltiges und auch gut gestaltetes Bauen und Wohnen ist mit diesem Schritt keinesfalls verloren und deshalb freuen wir uns auf unser neues Online-Informationsportal baubiologie magazin“, sagt Chefredakteur Winfried Schneider.

Meilensteine und Erfolge der Baubiologie, über die in WOHNUNG+GESUNDHEIT häufig berichtet wurde:

  • Energie sparen und Nutzung erneuerbarer Energien im Bauwesen. Baubiologen waren bereits in den 80er Jahren und Vorkämpfer für diese damals noch keineswegs gesellschaftlich akzeptierte Forderung. [1]
  • Ökobilanzen und Lebenszyklusanalysen haben ihren Ursprung im Umfeld der Baubiologie. Mittlerweile werden sie ergänzend zum energiesparenden Bauen und Sanieren von immer mehr Fachleuten und Institutionen propagiert.
  • Auf chemischen Holzschutz kann man seit 1996 auf Basis der DIN 68800 verzichten.
  • Diffusionsoffenes Bauen, von Baubiologen bereits in den 70er-Jahren gefordert, gilt heute als „Stand der Technik“. Bis weit in die 90er-Jahre wurden häufig innen wie außen Dampfsperren verbaut, noch heute Ursache zahlreicher Bauschäden.
  • Natürliche Baustoffe aus nachwachsenden oder mineralischen Rohstoffen werden zunehmend angeboten und verwendet.
  • 25 Leitlinien der Baubiologie – seit 1980 knapp und allgemeinverständlich formulierte Kriterien für ein gesundes, naturnahes, nachhaltiges und schön gestaltetes Lebensumfeld. [2]
  • Standard der Baubiologischen Messtechnik SBM und die dazugehörigen Baubiologischen Richtwerte für Schlafbereiche. Ohne diesen seit 1992 existierenden Standard wären seriöse, weil messtechnisch verifizierbare Messungen und Beratungen nicht möglich. [3]
  • Konzepte und Projekte für einen ökosozialen Lebensraum. [4]
  • Aus- und Weiterbildung von BaubiologInnen und Fachleuten für Baubiologische Messtechnik, Raumgestaltung und Gebäude-Energieberatung. [5]
  • Seit 1980 Baubiologische Beratungsstellen IBN als „Haus-Ärzte“ im In- und Ausland mit vielen Fachartikeln, Interviews und Beantwortung von Fachfragen. [6]
  • Baubiologische Verbände, Vereine und weiterer Institutionen, deren Gründung, Weiterentwicklung und Kooperationen mit dem IBN.
  • Baubiologie in der Wissenschaft, in der (Bau)wirtschaft, im Bildungswesen, in Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Architekten- oder Handwerkskammern sowie in der Normung und Gesetzgebung.
  • Jeder kann heute konsequent und preis-wert baubiologisch bauen und sanieren, privat wie gewerblich, wie zahlreiche realisierte Projekte aufzeigen. [7]

Nicht alle genannten Erfolge hat die Baubiologie alleine erzielt. Sie hatte jedoch überall einen essenziellen Anteil. Aus dem Anfang der 70er Jahre entstandenem zarten „Pflänzchen“ Baubiologie ist eine weltweit anerkannte Disziplin mit vielen Institutionen und tausenden qualifizierten BaubiologInnen geworden. WOHNUNG+GESUNDHEIT hat als Forum und Sprachrohr der Baubiologie zu dieser positiven Entwicklung maßgebend beigetragen.

In Zukunft online: baubiologie-magazin.de

Das baubiologie magazin bietet zahlreiche Vorteile:

  • Immer und überall Zugriff auf alle Inhalte.
  • Suchmöglichkeiten nach Themen, Schlagworten, Volltext oder Autoren.
  • Neu eingestellte Inhalte sind sofort verfügbar und werden auch bekannt gegeben via Newsletter – bitte anmelden!
  • Kommentarfunktion für interaktive Diskussionen und Umfragen.
  • Anklickbare Links, Videos, Podcasts, Websites oder E-Mail-Adressen z. B. der AutorInnen etc.
  • Funktioniert wie eine „App“. Inhalte lassen sich speichern und offline, also auch weitgehend strahlungsfrei, lesen. [8]
  • Inhalte können an anderer Stelle archiviert, gespeichert, bearbeitet, gedruckt oder auch weitergeleitet und z.B. in sozialen Netzwerken geteilt werden.
  • Umweltfreundlicher durch das Einsparen von bedrucktem Papier samt dessen Versand.
  • Kostenfreie Nutzung.

„Wohnung+Gesundheit war ein ‚Forum der Baubiologie’ und ein Spiegel der Gesellschaft, der Architektur sowie der Fortschritte rund um das gesunde und nachhaltige Bauen und Wohnen. Ziel des baubiologie magazin ist, führendes Online-Informationsportal für gesundes und nachhaltiges Bauen und Wohnen zu werden“, so Winfried Schneider, Chefredakteur und Leiter des IBN.

[1] – Siehe Beitrag: Gebäude-Energie-Gesetz (GEG)
[2] – 25leitlinien.baubiologie.de
[3] – sbm.baubiologie.de
[4] – Siehe Beitrag: Wie wollen wir in Zukunft leben und wohnen?
[5] – baubiologie.de / buildingbiology.com
[6] – baubiologie-verzeichnis.de
[7] – Siehe Beitrag: „Preis-wert“ baubiologisch Bauen
[8] – Voraussetzung ist ein neuerer Browser, der „Progressive Web App“ unterstützt

Aus Fachzeitschrift WOHNUNG+GESUNDHEIT Nr. 170 – mehr erfahren

Leser-Interaktionen

Ihre Meinung ist uns wichtig

  1. Liebe W+G Redaktion,
    ich gratuliere zu diesem mutigen Schritt. Ich wünsche der Seite viele neue Besucher und natürlich zahlreiche alte Anhänger. Ich freue mich meine Beiträge zu baubiologisch ausgeführter Architektur auch in der Online Version zu veröffentlichen. Ich hoffe, mit der Online Version weiterhin informiert zu bleiben und näher am Puls der baubiologischen Zeit zu sein. Die Online-Version bietet eine große Chance ein weitaus größeres Publikum anzusprechen. Ich freue mich auf eine fundierte umfangreiche Plattform!

    Natürlich verabschiede auch ich die Print-Ausgabe mit Wehmut; war es doch stets ein Vergnügen das Heft überall hin mitzunehmen und darin zu schmökern. Ich bin kein Freund von online-to-go. Als S-Bahn Pendlerin macht es mich traurig all die Menschen zu sehen, die die Fahrt mit ihrem Handy verbringen, statt ein „strahlungsfreies“ Buch zu lesen. Die digitale Version der W+G wird uns Baubiologen mehr Selbstdisziplin im kabelgebundenen herunterladen der Artikel abverlangen 😉

    Dennoch begrüße ich die Öffnung in die weite Welt des Web. Alles Gute und weiter so.

  2. Liebes W und G Team,

    ja, auch ich bin wehmütig, da ich als analoger Mensch die Vorzüge einer „begreifbaren“ Zeitschrift zu schätzen weiß. Zu Generation Google möchte ich mich nicht zählen.
    Nichtsdestotrotz weiß ich über die Vorteile des Digitalen, verstehe den wagemutigen Schritt und gratuliere herzlich zur gelungenen Umsetzung!
    Schön, dass sich Design und die Übersichtlichkeit des Druckmediums wiederspiegeln. Auch die Suche nach Stichwörtern wird einiges vereinfachen! Und wir sind immer „up to date“.
    Ich freue mich auch mehr und bin gespannt wie es weitergeht!
    Gut gemacht!

    Baubiologische Beratungsstelle IBN – Mehr erfahren

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